Apr 03

Aktuelle Entwicklungen in der Rechtsprechung zum Thema Sachbezüge

Finanzgerichte und der Bundesfinanzhof müssen regelmäßig Einzelfragen zur steuerlichen Beurteilung von Sachbezügen klären.

Einbeziehung von Versand- und Handlingskosten in die Bewertung von Sachbezügen

Das Finanzgericht Baden-Württemberg hat mit Urteil vom 8. April 2016 (AZ: 10 K 2128/14) entschieden, dass Versand- und Handlingskosten in die Sachbezugsfreigrenze einzubeziehen und entsprechend bei der Berechnung der 44-Euro-Freigrenze zu berücksichtigen sind. Das bedeutet, Versand- und Handlingskosten können dazu führen, dass die 44-Euro-Freigrenze nicht zum Ansatz kommt und der Arbeitgeber den Lohnsteuereinbehalt vornehmen muss. Allerdings wurde gegen das Urteil Revision eingelegt (AZ beim BFH: VI R 32/16).